Die erektile Dysfunktion kennt viele Behandlungsansätze. Dabei wird allzu häufig zu der einfachsten Lösung gegriffen, die Medikamenteneinnahme wie z.B. Cialis. In vielen Fällen besitzt die Impotenz jedoch tiefer sitzende Ursachen.

Wenn die Erektion nicht wie gewünscht abläuft, können viele Ursachen infrage kommen. Die Symptome sind fast immer identisch, der Penis wird nicht steif, es kommt zu keinerlei Erektion. Neben einer allgemeinen, ungesunden Lebensweise oder einem hormonellen Problem, sitzt bei einigen Betroffenen die Ursache noch viel tiefer. Insbesondere die Psyche spielt bei Männern eine wichtige Rolle. Dies fängt mit der Angst an, im Bett nicht seinen sprichwörtlichen Mann stehen zu können. Ein enormer Erwartungsdruck presst sich auf die Schultern heutiger Männer, die Erfolg auf der Arbeit und bei Frauen nachweisen sollen. Die Folgen machen sich überall körperlich breit. Neben einer allgemeinen Abgeschlagenheit, sinkt die Motivation, Angst und Stress hemmen zudem ganz instinktive Funktionen, wie die Erektion des männlichen Gliedes.

Die Angst setzt dabei schon vorher an. Viele Männer fragen sich, was passiert, wenn sie im Bett der Frau nicht beweisen können, dass sie standhaft genug sind um sie zu befriedigen. Das eigene Ich wird angezweifelt, die Sorge wächst. Zudem gilt es für viele Männer oft noch als Bruch mit der Männlichkeit, bei ersten Anzeichen einer erektilen Dysfunktion einen Arzt aufzusuchen, der möglicherweise im Vorfeld schlimmeres verhindern könnte.

Welche Rolle spielt die Psyche eines Mannes bei der erektilen Dysfunktion?

Einige Männer mit Impotenz sind belastet von den Sorgen alltäglicher Stresssituationen. Dabei gibt es zwar Anzeichen, die auf eine Impotenz hindeuten können, doch noch längst ist nicht jede Unlust im Bett mit einer erektilen Dysfunktion gleichzusetzen. Wenn die Erektion nicht wie gewünscht abläuft, sind sehr wahrscheinlich aktuelle Probleme in der Psyche des Mannes daran schuld, dass der Penis nicht steif wird. Falls es sich dabei lediglich um seltene, kurze Momente handelt, besteht keinerlei Sorge. Längere Potenzprobleme sollten allerdings nicht auf die leichte Schulter genommen werden, denn eine Impotenz kann durchaus zur Belastung der Partnerschaft führen. Jüngere Männer haben das Problem, dass sie einem gewissen Erwartungsdruck ausgesetzt sind und idealen nacheifern, die sie lediglich aus Filmen kennen. Auch das berühmte erste Mal kann eine traumatische Erfahrung auslösen.

Nebenwirkungen von Potenzpillen?

Viel zu oft greifen Männer bei Impotenz zu Potenzpillen, die eine tatsächliche Wirkung besitzen, aber dennoch Nebenwirkungen aufweisen können. Sensible Patienten oder solche, die an Vorerkrankungen, wie Bluthochdruck leiden, sollten daher äußerst vorsichtig im Umgang mit den Potenzmitteln sein. Es gilt, an tatsächlichen Problemen anzusetzen, wie der Vermeidung von Stressfaktoren, die sich negativ auf die Psyche von Männern auswirken können.

Die Aminosäure L-Arginin
Was im Leistungssport funktioniert, bietet auch bei der Bekämpfung von Erektionsstörungen eine gelungene Möglichkeit zur möglichen Behandlung. Die Rede ist von der Aminosäure L-Arginin. Viele Sportler nutzen die Aminosäure L-Arginin, um auf natürlichem Weg die eigenen Leistungen zu verstärken. Die Aminosäure L-Arginin verbessert den Sauerstoffgehalt im Blut. Eine bessere Durchblutung zeigt sich förderlich für eine optimale Erektion. Dabei gilt die Aminosäure sicherlich nicht als Garantie für Erfolge im Bett, sie kann jedoch dabei helfen, Erektionen zu unterstützen. Eine Diät bringt, neben der Umstellung der Ernährungsweise, ebenfalls positive Effekte zutage und fördert eine Erektion.

Quellen:

Preuk, M. (2018): Erektionsprobleme: Ärztin sagt, was hilft – neben Pillen wie Viagra. Online verfügbar unter: https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/maenner/serie-eine-aerztin-klaert-die-5-wichtigsten-fragen-die-sich-keiner-zu-stellen-traut-impotenz-warum-bereits-junge-maenner-gefaehrdet-sind-und-ob-potenzmittel-aus-dem-internet-sinnvoll-sind_id_8279065.html, zuletzt geprüft am 27.04.2018.