Also, wie kann man feststellen, dass  eine Geschädigte kein Bruch oder keine Wunde hat, sondern eine gewöhnliche Prellung? Bei einer Prellung spürt der Mensch Schmerzen, dann entwickeln sich Anschwellung und nach einer Weile (je nach Schlagkraft) tritt ein Blutstriemen auf. Bei Kindern und Menschen des jungen und mittleren Alters kann man nach dem Blutstriemen über die Kraft und den Umfang des Stoßes beurteilen. Bei einer älteren Person ist dies schwieriger aber zu bestimmen, da die Vorgänge in der Subkutanschicht etwas anders ablaufen. Von der Verletzungsdauer hängt ihre Behandlungsmethode ab.

Erste Hilfe bei den Prellungen

Sobald etwas Unerwartetes passiert ist, und der Mensch eine Prellung bekommen hat, muss sofort etwas Kaltes an den verletzten Ort angebracht werden: Eis, Wasserflasche mit kaltem Wasser oder zumindest eine kalte Kompresse. Wenn der Arm oder das Bein gequetscht ist, wäre es schön, einen festen Verband anzulegen. Die kalte Kompresse tauscht man aus, wenn sie erwärmt wird, und das Tuch weicht man erneut in kaltes Wasser ein. Diese Methode betäubt leicht, lindert die Anschwellung und lokalisiert die Prellung, so dass sie sich nicht weiter ausbreiten kann.

Nach 2-3 Tagen erfolgt man die Behandlung auf folgende Art: eine wärmende Kompresse oder eine warme Wasserflasche wird auf den verletzten Körperbereich aufgetragen. Sie können auch ein warmes Bad vorbereiten oder zur UHF-Therapie gehen. Dies wird dazu beitragen, den Blutungsbereich schneller zu reduzieren, und dann wird diese Prellung vollständig auflösen.

Nachdem der Schmerz vollständig vorüber ist, können Sie eine Massage oder Selbstmassage auf dem gequetschten Bereich machen, besonders wenn es eine Prellung der Gliedmaßen war und die Gelenkbeweglichkeit etwas eingeschränkt ist. Massage hilft die negativen Folgen einer Prellung zu vermeiden und die motorische Funktion der Extremitäten vollständig wiederherzustellen.

Ursachen des Temperaturanstiegs nach einer Prellung

Wenn die Prellung des Armes, des Beins, des Kopfes oder irgendeines anderen Körperteils nicht stark war, ging der Schmerz in ein paar Minuten weg und alle Folgen mit einem kleinen blauen Fleck beschränkt waren, reagiert der Körper nicht notwendigerweise darauf mit Temperaturerhöhung. Eher wird eine solche Reaktion sicher nicht folgen. Aber wenn der Schlag stark ist und es gibt ein ausgedehnter Bluterguss von unangenehmer und sogar beängstigender Farbe, können wir getrost erwarten, dass die Thermometersäule eine Temperatur von 37 und sogar 38 Grad zeigen wird.

Dies geschieht aus verschiedenen Gründen:

  • Stress. Vor allem bei einer Kopfverletzung.
  • Schock. Zufälligkeit der Verletzung einschließlich starken Schmerzempfindungen.
  • Intoxikation. Selbst wenn, zum Beispiel, eine Knieverletzung, keine offene Wunde hat, dringt das Blut an den Verletzungsort an, und dann sich zu zerteilen beginnt, was die Körpertemperaturerhöhung verursacht.

Die schwersten Prellungen können mit einer Hautverletzung begleiten, die dazu führt, dass die Infektion in die Wunde gelangt und der Körper auf diese Probleme durch die Temperaturerhöhung reagiert.

Die Temperatur nach der Verletzung in der Form der Prellung dauert in der Regel nicht mehr als eine Woche.  Diese Zeit ist ganz genug, um die geprellten Gliedmaßen, Finger und Zehen, Ellenbogen oder Kniegelenk vollständig wiederherzustellen.

Für den Fall, wenn eine Prellung oder eine andere Verletzung einen großen Blutstriemen, eine Schwellung, ein Ödem der verletzten Bereich verursacht, und der Schmerz nicht nur bleibt, sondern auch verstärkt bei der geringsten Berührung, und bei der Patient Fieber beginnt, bedeutet das, dass es notwendig ist, einen Alarm zu schlagen und sich dringend an den Arzt wenden. Am wahrscheinlichsten begann im Körper ein Prozess der Verbreitung posttraumatischer Infektion, und kann nicht auf jeden Fall verzögert werden. Spät festgestellte Diagnose und Behandlung können zu sehr gefährlichen Komplikationen führen.