Solche Erkrankung wie Arthritis bzw. Gelenkentzündung kann in jedem Alter entwickelt werden. Eine plötzliche Entstehung von Arthritis ist durch äußere und innere Faktoren verursacht. Die häufigste Form dieser Störung ist chronische Arthritis. In der Medizin wird diese Art der Krankheit durch einen bestimmten Fachbegriff bezeichnet und nämlich rheumatoide Arthritis (Rheuma).

In dem menschlichen Organismus kann entweder ein Gelenk oder mehrere Gelenke entzündet werden. Wenn nur ein Gelenk betroffen ist, dann handelt es sich um Monoarthritis. Bei der Erkrankung mehrerer Gelenke geht es um andere Form – Polyarthritis. Um schnellere Genesung zu bekommen, soll man in erster Linie eine genaue Diagnose feststellen.

Unter dem Fachbegriff „Arthritis“ versteht man eine starke oder leichte Entzündung von Gelenken. Je nach der Ursachenform unterscheidet man zahlreiche Behandlungsarten. Die Fachmänner unterscheiden heute folgende Arthritis-Formen:

  • Infektiöse Arthritis;
  • Rheumatoide Arthritis;
  • Psoriasis Arthritis;
  • Gicht Arthritis;
  • Monoarthritis;
  • Polyarthritis.

Zur Diagnose soll man bestimmte Schritte durchführen. In den meisten Fällen benötigt ein Kranker von einem Fachmann im Krankenhaus untersucht werden. Eine genaue Schilderung von der Krankheit kann nur nach der Untersuchung verfasst werden. Normalerweise ist es notwendig, Blutprobe entnehmen, körperliche Untersuchung machen und zusätzlich eine Röntgenkontrolle tun. Darüberhinaus werden während der Untersuchung folgende Fragen geklärt:

  • Welche Gelenke werden bei einem Kranken betroffen;
  • Welche Beschwerden hat er;
  • Seit wann leidet er unter den Gelenkschmerzen;
  • Unter welchen Bedingungen werden die Schmerzen entstanden? Bei einem Unfall oder Sport entsteht eine Gelenkerkrankung.

Zusätzlich soll der Arzt überprüfen, ob das betroffene Gelenk geschwollen, dick, gerötet und unbeweglich ist. Eine klare Symptomenschilderung hilft für weitere Behandlung eines Kranken.

Häufig vorkommende Symptome

Die Betroffenen fühlen sich bei dieser Erkrankung müde und erschöpft. Im Blut werden in den meisten Fällen die Entzündungswerte (Leukozyten, CRP und Blutsenkungsgeschwindigkeit) erhöht. Falls ein Mensch von rheumatoiden Arthritis betroffen ist, erhöhen sogenannte Rheumafaktoren die Harnsäurewerte im Blut. Beim Verdacht einer Gelenkbeschädigung soll man jedenfalls ein Röntgenbild machen. In der Medizin gehören zu den allgemeinen Symptomen  folgende:

  • Starke Schmerzen;
  • Bewegungsbeschränkung;
  • Schwellung;
  • Überwarmen;
  • Erröten.

Bei den komplizierten Fällen können ab und zu andere Symptome festgestellt werden:

  • Flüssigkeit im Gelenk;
  • Eiter im Gelenk.

Im Gegensatz zu den allgemeinen Erkrankungsformen entwickeln sich bei der rheumatoiden Arthritis ganz andere Symptome. Vorwiegend leiden die Kranken unter:

  • Unerträgliche Gelenkschmerzen;
  • Eine Morgensteifigkeit von dem betroffenen Gelenk;
  • Schwellung in den Fingergrund- und Fingermittelgelenken.

Um starke Komplikationen zu vermeiden, verschreiben die Ärzte eine Gelenkpunktion. Sie hilft das Funktionieren des betroffenen Gelenks zu bewahren.

Therapie

Bei dieser Erkrankung wird die Therapieart je nach den Ursachen bestimmt. Weitere Maßnahmen werden am häufigsten in Betracht genommen:

  • Ruhe, Hochlagerung und keine Belastbarkeiten;
  • Effektive Schmerzmittel;
  • Medikamente und Pillen gegen Entzündung;
  • Bei den starken Schmerzen kann auch einen chirurgischen Eingriff verschrieben werden;
  • Physiotherapie;
  • Immunsuppresiva.

Zum Schluss werden die meisten Fällen heilbar. Eine effektive Behandlung nimmt viel Zeit in Anspruch.  Gegen starke Gelenkentzündung wird nach einer Behandlung mit Antibiotika eine Physiotherapie verordnet.